Tag der Obdachlosen

Es ist Herbstzeit in Berlin, die Tage werden kürzer und damit sinken auch die Temperaturen. Wir murmeln uns ein, genießen eine heiße Dusche, stellen die Heizung etwas höher und kuscheln auf unsere Couch.

Doch der Kampf gerade in der kalten Jahreszeit um Nahrung, Hygiene und Schlafmöglichkeiten stellt für viele Menschen eine tägliche Herausforderung dar.

In der Hauptstadt leben Tausende von Obdachlosen auf der Straße. Wie viele, keiner weiß es genau. Sie leben mitten unter uns und doch erscheinen sie für viele unsichtbar. Zu sehr haben wir uns an Ihren Anblick gewöhnt. Wir sind innerlich abgestumpft gegenüber ihren Bechern und Schildern, gegenüber ihren traurigen Blicken, gegenüber den Schnapsfahnen, zerrissen Kleidern und Hunden. Wir bemerken sie nur in der U-Bahn, wenn der Geruch für uns unerträglich ist oder wenn es unter der Brücke nach Ausscheidungen riecht.

Wir bitten Euch schaut nicht weg. Es gibt auch in diesem Jahr nur Platz für 1.200 Obdachlose in Notunterkünften für ungefähr 10.000 Personen, die in Berlin auf der Straße leben. Darunter viele Frauen und sogar Kinder.

Wir bitten Euch daher uns auch in diesem Jahr zu unterstützen. Wir möchten wieder durch unsere Aktion „Wärme-spenden“ Menschen unterstützen, die unsere Hilfe dringend benötigen.

Bertold Brecht:

„Reicher Mann und armer Mann
standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“

Das Team

in unregelmäßigen Abständen werden wir Euch auch das Team hinter „waerme-spenden.de“ vorstellen.

Hallo, ich bin Micha, die Schwester von Bernd.

Ich bin total begeistert von Jörgs Aktion und dem Engagement der beiden. Was die zwei auf die Beine stellen ist unglaublich.

Darum versuche ich sie soweit ich kann zu unterstützen und stricke Schals.

Und vielleicht können alle einen Teil dazu beitragen das Jörgs Traum in Erfüllung geht.

Das Team

in unregelmäßigen Abständen werden wir Euch auch das Team hinter „waerme-spenden.de“ vorstellen.

Hallo. Ich bin Constanze und die vierte im Bunde.

Wie auch meine Mitstreiter bin ich stolz Teil des Teams „waerme-spenden“ zu sein. Meine Aufgaben im Team umfassen hauptsächlich Marketing und PR. Ich überlege mir Texte, kümmere mich ums Networking, Social Media und plane mit dem Team unsere strategische Ausrichtung.

Ich kenne Jörg bereits mein ganzes Leben. Er hat für mich den Begriff Vielfalt geprägt und ist für mich ein Vorbild in Charakterstärke und Großherzigkeit.

Ich hoffe wir finden genug Unterstützer, dass sein Traum wahr wird, für ein besseres Berlin, für eine bessere Welt.

Das Team

In unregelmäßigen Abständen werden wir Euch auch das Team hinter „waerme-spenden.de“ vorstellen.

Ich bin Ben

In der Branche nennt man mich auch B3nBl4ck. Ich bin der technische Kopf hinter dem Projekt. Egal ob Server, Content Management System, soziale Netzwerke und Integrationen von Text, Bild und Videos oder der 1. Rang in der Google Platzierung (Gebt mal bei Google „Wärme spenden“ ein).

Ich hab euch mal einige technische Hintergrund-Information zusammengestellt die euch interessieren könnten:

  • 8000 Website Besucherinnen in den letzten 10 Monaten
  • Wir haben die Grenze von 50 Followern auf Facebook überschritten
  • Wir sind neben unserer Webseite auf Facebook, Twitter, Youtube und Instagram vertreten

Ich bin wirklich Stolz ein Teil des Projektes zu sein und mitwirken zu können. Last uns gemeinsam etwas verändern.

Das Team

In unregelmäßigen Abständen werden wir Euch auch das Team hinter „waerme-spenden.de“ vorstellen.

Heute ist der „Schwob“ dran.

Mein Name ist Bernd Berlin. Ich bin 50 Jahre alt und komme ursprünglich aus dem schönen Hohenloher Land in Baden Württemberg. Mein Beruf (Koch) verschlug mich in die Hauptstadt. Geplant waren nur ca .5 Jahre, mittlerweile sind 23 Jahre daraus geworden und es werden sicher noch viele Jahre mehr werden.

Jörg durfte ich 1999 kennen lernen und im nächsten Augenblick war es um mich geschehen. 2002 haben wir geheiratet. Während Jörg der Schöngeist und Ästhet ist, bin ich der Mann fürs Grobe. Gebt mir Hammer und Säge, etc. und einen Nachmittag im Baumarkt. Als junger Mann hatte ich zwei linke Hände wenn es ums Werken ging, je älter ich werde umso mehr Spaß habe ich daran.

Vergangenes Jahr war ich unter anderem für die Zubereitung der Christstollen verantwortlich. Da diese ca. 6-8 Wochen vor Verzehr ruhen sollen, habe ich schon Ende September 50 Stück gebacken. Sie kamen so gut an, dass im Vorfeld des Adventsmarktes fast alle verkauft waren. Dieses Jahr werde ich mit Unterstützung meines Kollegen Marc Reus dann also 100 Stollen backen.

Das soll es fürs erste von mir gewesen sein.

Liebe Grüße, Bernd Berlin

Wie es weiter geht…

Liebe Freunde, Familie und Wegbegleiter,

auch in diesem Jahr möchten wir unsere Aktion wärme – spenden fortführen. Und unser Projekt wird mehr benötigt denn je. Die Armut in Deutschland ist auf traurigem Rekordhoch. Ganze 13,7 Mio Menschen sind davon betroffen, das heißt jeder 6. Einwohner zählt dazu und das trotz Wirtschaftswachstum und sinkender Arbeitslosenzahlen. Wir erleben so viel Elend in den Nachrichten, dass wir oft vergessen vor der eigenen Haustür zu schauen. In Berlin gibt es bereits mehr als 2.000 Obdachlose, die Dunkelziffer liegt sogar bei erschreckenden 10.000 Personen. Von 2009-2016 starben 209 Menschen ohne ein Zuhause und der Trend geht aufwärts. Wir sind zutiefst betrübt über diese negative Richtung und werden umso stärker versuchen, Menschen zu erreichen, uns zu vernetzen, Wärme spenden und wir werden aufzeigen, was Viele als Teil eines Netzwerkes können.

In diesem Jahr haben wir uns dazu entschlossen alles der gemeinnützigen GmbH Neue Chance zukommen zu lassen. Denn jeder Mensch hat eine neue Chance verdient.
Die Neue Chance ist ein Berliner Träger der Wohnungslosen- und Jugendhilfe. Sie ist Teil der Kältehilfe und des Modellprojekts Housing First Berlin. Der innovative Ansatz von Housing First hat uns besonders begeistert.
Obdachlose sollen ein eigenes Zuhause erhalten und werden multiprofessionell dabei betreut. Wir sind so begeistert, das Housing First nicht nur ein Pflaster für die aktuelle Situation, sondern auch ein ganzheitliches Konzept für Menschen ohne ein Zuhause bietet. Sie verstehen Ihren Auftrag ähnlich wie wir und sind mit Herzblut und Nächstenliebe dabei.

Nächstenliebe ist für uns keine Floskel, sondern unsere tägliche Attitude.  Und wir geben sie gern weiter, denn wie Sie wissen ist Liebe das einzige, was mehr wird, wenn man es teilt.

Wir hoffen Sie sind wieder mit dabei und unterstützten uns!

Herzlichst

Jörg Berlin